Da Kochen wichtig ist, und sich Herz und Seele Gott leichter zuwenden können, wenn der Magen die beiden nicht ablenkt das erste, süddeutsche Rezept. Man könnte vieles natürlich auch viel einfacher gestalten, aber das Ganze von Grund auf selbst machen ist einfach besser.

Beginnen muss man mit der Rinderbrühe und die macht man wie folgt:
Man braucht:
2 Beinscheiben vom Rind

2 Zwiebeln

200 gr. Knollensellerie

3 Mohrrüben/Karotten

1 Lorbeerblatt

10 Pfefferkörner

10 Körner Piment

Salz

 

Man nimmt die Zwiebeln, halbiert sie, schält sie nur so weit, dass noch ein „dünnes braunes Häutchen“ der Außenhaut auf der Zwiebel bleibt. Die Zwiebelhälften legt man ohne Fett direkt auf den Boden des Topfes, wo man sie anbrennen lässt, bis sie schwarz sind. Dann gießt man mit etwas Wasser auf, gibt den Sellerie, geputzt und zerkleinert ebenso hinzu wie die Möhren und den ganzen Rest. Man gießt es mit Wasser auf, bis alles damit bedeckt ist, lässt es einmal aufkochen und dann etwa zwei Stunden vor sich hinköcheln, bis das Fleisch gut weich ist, und sich die Möhren mit einer Gabel ganz leicht zerdrücken lassen.
Ist das Ganze fertig, nimmt man alles raus, die Brühe bleibt, und gibt das Fleisch der Beinscheiben kleingeschnitten ebenso wieder hinzu wie den mit einer Gabel zerdrückten Sellerie und die zerdrückten Möhren.

 

Dann macht man sich an die Pfannkuchen, dafür braucht man:

 

375 gr. Mehl

3 Eier

750 ml Milch

Fett

 

Aus den obersten drei Zutaten macht man sich einen glatten Teig, bäckt diesen in einer Pfanne im Fett aus und lässt die Pfannkuchen kalt werden.

 

Sobald die Pfannkuchen kalt sind, schneidet man sie fein auf, gibt sie in feinen Streifen dann in einen Teller, übergießt diese mit der mit Salz abgeschmeckten Rinderbrühe, streut ein paar feine Schnittlauchröhrchen darüber und lässt es sich schmecken.
Mahlzeit 🙂

Das Bild entstammt dem Internet und der Kamera von Martin Bursch.